Aktuelles

Hier finden Sie immer die aktuellesten Dinge, die ich im Zusammenhang mit der Bergenzerwaldbahn erlebe.

April 2016: Auf der Bahntrasse im Achtal

Am 3. April war ich mal wieder auf der Bahntrasse unterwegs, diesmal in dem besonders unzugänglichen Teil zwischen den beiden Tunnels Rotachtunnel und Rickenbachtunnel. Mit dem Moutainbike kann man die Trasse in diesem Bereich eigentlich kaum mehr befahren. Auch als Fussgänger / Wanderer muss man doch über einige Stellen klettern.

Der Bahnhof in Doren wurde innen saniert. Dort befindet sich nun ein Atelier drin.

 

Er schaut nach wie vor gut aus. Leider kommen eben keine Züge mehr vorbei.

 

Der Rotachtunnel. Schon lange fuhr kein Zug mehr durch, der letzte am 13. Juli 1980. Aber nichts desto trotz ist der Tunnel in einem guten Zustand. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er als Wanderweg benutzbar wird und vielleicht auch mal beleuchtet ?!??

 

Die Leitungen der ehemaligen Telefonleitung findet man auch 36 Jahre nach Einstellung der Bahn immer noch am Streckenrand.

Hier ein Blick auf Stück Bahntrasse, etwa bei km 10. Ein Trampelpfad führt hier auf der ehemaligen Trasse. Viele der ehemaligen Stützmauern zerfallen jedes Jahr ein Stück weiter.

 

Die Rickenbachbrücke von unten. Noch ist es ungefährlich, darüber zu laufen. Aber in einem guten Zustand ist sie irgendwie auch nicht mehr. Die Brücke ist zwar gerade, aber das Gleis, das drüber lief, hatte eine Kurve.

 

Dezember 2015: Nikolausfahrten auf der BWB

Auch heuer war ich wieder auf der Bregenzerwaldbahn als Knecht Rupprecht unterwegs. Dieses Jahr hatte es bis zum 29.11., also auf den ersten Fahrten noch so ein richtiges Winterwetter. Alle nachfolgenden Fotos stammen von Andreas Schlachter.

Ein Nikolauszug auf der verschneiten Sporeneggbrücke, gezogen von der 2095.13

 

Die 2095.13 an jener Stelle, wo dier Nikolaus zusteigt.

 

Ich und Patrick kurz vor dem Besteigen des Zuges

 

Eine tolle Aufnahme von Schwarzenberger Bahnhof am Abend

 

Der letzte Zug am Abend ist bereits immer bei Dunkelheit unterwegs

 

Oktober 2015: Diverse Fotos aus der Saison

Dieses Jahr war beim Museumsverein einiges los. Zur 2095 wurden auch noch die dazupassenden Waggons gekauft, damit lässt sich jetzt eine richtig aussehende Garnitur aus den 1970er Jahren zusammen stellen. Die nachfolgenden Fotos stammen von Andreas Schlachter. Die Waggons sollen bald in tannengrün umgestrichen werden.

 

 

 

Am 18. September kam auch dann noch der fehlende Gepäckwagen an.

Hier wurde der Gepäckwagen abgeladen. Das Foto stammt von Oskar Müller.

 

Auch die Uh 102 war in diesem Jahr auf Revision im Zillertal und kam dann im Sommer wieder zurück zur BWB. Hier bei der Verladung in Jenbach.

Verladung in Jenbach, Foto von Michael Slee. Er war auch bei der Überstellung dabei.

 

Und danach wieder in Fahrt auf der Museumsbahn.

Eines der besten Fotos der Saison: Ein super Schnappschuss von Andreas Schlachter.

Zum Abschluss noch ein Foto von der Lokparade zu Pfingsten, als die Loktaufe der 2095 stattfand.

 

13. Juni 2015: Ich bin mit der 2095.13 mitgefahren

An Pfingsten 2015 wurde die 2015.13 offziell in Betrieb genommen. Leider konnte ich bei den Feierlichkeiten nicht dabei sein. Dafür bin ich dann am 13. Juni mit der 2095 mitgefahren.

Hier die 2095 in der Remise. Sie ist jetzt frisch gestrichen. Ausserdem hat sie wieder das alte ÖBB Abzeichen bekommen, so wie sie früher ausgesehen hat.

 

Hier sieht man die 2095 beim Umsetzen im Bahnhof Schwarzenberg.

 

Die Lok hat 600 PS und kommt somit mit ganz langen Zügen klar, das Gewicht ist hier kein Problem. Hier kurz vor der Abfahrt in Schwarzenberg.

 

Hier ein Bild des langen Zuges bei der Fahrt nach Schwarzenberg.

 

Bei der Rückfahrt durfte ich dann in der Lok mitfahren. Fast an der selben Stelle das wieder ein Foto, diesmal aus der Lok.

 

Frühjahr 2015: Die 2095.13 macht Ihre erste Fahrt

Nachdem das Getriebe der 2095 über den Winter 2014/2015 ausgebaut und generalüberholt worden war, konnte es im März 2015 wieder erfolgreich eingebaut werden.

Im April war es dann soweit: Mit Hilfe diverser externer Spezialisten konnte die Lok Ihre erste Fahrt auf der ehemaligen Strecke unternehmen. Sie wird nun komplett abgeschliffen und neu gestrichen.

Hier einige Impressionen der ersten Fahrt, alle Fotos von Andreas Schlachter.

Die 2095 steht in der Abendsonne am Tag vor der ersten Ausfahrt.

 

Zuerst ging es für die Lok alleine auf den Weg, also ohne Waggons. Alles lief wie geschmiert.

 

Hier fährt die Lok über die Bundesstrasse 200 in den Bahnhof Schwarzenberg ein.

 

Danch ging es mit einem Zug auf die Strecke.

 

Hier die 2095 kurz nach der Sporeneggbrücke auf dem Weg zurück nach Bezau. Für die Lok stelle dieser Zug keine Belastung dar.

Februar 2015: Meine Webseite überschreitet die 50.000 Zugriffe

Vielen Dank an Alle, die sich für die Bregenzerwaldbahn interessieren.

 

August 2014: Die 2095.13 kommt in Bezau an

Seit Jahren bemüht sich der Museumsverein um eine 2095. Das ist jene Lokreihe, die einst auf der Bregenzerwaldbahn gefahren ist.

Am 14. März 1960 kam die erste 2095, nämlich die 2095.01 zur Bregenzerwaldbahn. Diese war zwar nicht lange bei der BWB (nur bis zum 28. September 1961), aber es folgten dann die 2095.04, 2095.05, 2095.06 und 2096.07 zur BWB. Diese 4 Lokomotiven stellten dann den Verkehr bis zum Jahr 1980 sicher. Einige Wochen war auch mal die 2095.11 auf der BWB.

Als letzte Lok verließ die 2095.07 im Jahr 1983 die BWB.

Die 2095.05 war ja einige Monate im Bregenzerwald eingeschlossen, als der große Erdrutsch im Juli 1980 auf die BWB Trasse bei km 7,4 abgegangen war. Sie wurde auf der Strasse im November 1980 aus dem Bregenzerwald gefahren.

Eine dieser 4 Loks war leider nicht zu bekommen, die 2095.07 z.b. ist in ganz desolatem Zustand. Der Verein wollte natürlich eine möglichst funktionstüchtige Lok bekommen. Nun war es so weit: Die 2095.13 konnte erworben werden und ist nun in Bezau eingetroffen. Die Lok war bisher immer, seit 1962, auf der Mariazellerbahn unterwegs. Die nachfolgenden Fotos wurden alle von Andreas Schlachter aufgenommen.

Hier ist die Lok im Bersbucher Wald. Genau an dieser Stelle war früher die Trasse der Bregenzerwaldbahn.

 

Ein Mobilkran hob dann die Lok vorsichtig an.

 

 

Und setzte die Lok dann vorsichtig auf das Gleis.

 

Danach gab es gleich eine Lokparade: Die 2095.13 hier mit der 2091.08.

 

Mai 2014: Die Restaurierung schreitet voran

Beim ehemaligen Bahnhof Doren und Langenegg wurden nun Bauarbeiten durchgeführt. Es wurden Bäume gepflanzt und der Bereich nett hergerichtet.

Im ehemaligen Bahnhof Langenegg - Krumbach wird noch für den Radweg gebaut. Ein Erdwall trennt den Radweg vom Parkplatz. Ein Foto von Andreas Schlachter.

 

Im Bahnhof Doren wurden Bäume gepflanzt, Parkplätze gemacht und ein Rasen angelegt. Ein Foto von Andreas Schlachter.

 

April 2014: Werner Auinger baut eine Brücke im Achtal

Werner Auinger aus Kennelbach, der mir immer wieder Fotos von seinen Arbeiten im Achtal schickt, hat über einem alten Durchlass eine Brücke gebaut, und zwar aus alten Schwellen. Die Brücke ist bei km 8,5.

Werner hat zuerst Fundamente aus alten Schwellen gebaut.

 

 

So sieht die Brücke von unten aus.

 

Das ist die Brücke im fast fertigem Zustand.

 

Und ein Bäumchen zur Aufrichtung gab es auch noch.

 

Bahntrasse im April 2014

Die Sanierung der Bahntrasse geht in die Endphase. Viele sagen, dass der Trasse nun die Idylle verloren gegangen ist. Ausserdem ist unklar, wie viele Leute sich in den nächsten Monaten dort tummeln werden. Für mich ist wichtig, dass die Trasse so erhalten bleibt und zudem gepflegt werden muss. Die nachfolgenden Bilder sind zwischen km 15 und km 18 aufgenommen.

 

Diese Stelle befindet sich bei km 17,8. Die Bahnbauen wurden alle saniert.

 

Die Brücken wurden alle gerichtet.

 

Mir gefällt es. In diese Kurve, die früher oft vom Hochwasser beschädigt worden war, wurden in der Ache große Wellenbrecher angebracht.

 

Es wurde ausgeholzt, alles ist jetzt sauber und übersichtlich.

 

Das ist eine der schönsten Stellen im Achtal. Diese Kurven waren schon zur Zeiten der Bahn eine der schönsten Stellen.

 

Mauern und Brücken saniert, die Absturzsicherung achseitig wird gerade erstellt.

 

Die Weissachbrücke ist eine Augenweide. Komplett renoviert so toll wie am ersten Tag.

 

Zugriff Nr 40.000

Heute, am 12. März 2014 war der 40.000 Zugriff auf diese Seite. Vielen Dank an alle, die sich hier schon aufgehalten haben und meine Seite besucht haben. In zuletzt habe ich wenig Zeit gehabt, neues auf der Seite einzubauen. Es gibt immer noch Bereiche, die ich überhaupt nicht richtig befüllt habe. Ich werde aber weitermachen.

 

Jänner 2014: Zustand der Trasse zwischen Langenegg und Lingenau

Die Trasse wird ja weiterhin saniert, im Winter etwas weniger. Die letzte Zeit habe ich mir mal angeschaut, wie es zwischen Langenegg und Lingenau so ausschaut. Die ehemalige Bahntrasse wird durch den Radweg natürlich sehr verändert. Dafür bleibt sie aber erhalten.

Hier die Trasse kurz vor dem ehemaligen Langenegger Bahnhof, die Stangen für das Sicherungsgitter sind bereits aufgestellt, das Gitter fehlt noch.

 

Hier ein alter Wasserdurchlass, der ebenfalls mit neuen Betonplatten belebt wurde. Das Geländer fehlt noch.

 

Das ist die Brücke über den Bommerngraben. Sie hat jetzt ein Geländer und ist mit Betonplatten belegt. Im Hintergrund sieht man die Lingenauer Hochbrücke.

 

Hier die Bahntrasse direkt unterhalb der Lingenauer Hochbrücke. Eine perfekte, runde Kurve.

 

Das bin ich, wenn ich die Trasse abwandere.

 

1. Dezember 2013 : Ich als Knecht Rupprecht auf der Museumsbahn

Manche wissen ja, dass ich auch beim Museumsverein dabei bin. Dort bin ich während der Nikolausfahrten mit meinem Freund Patrick als Knecht Rupprecht unterwegs. Die nachfolgenden Fotos stammen von diesem Tag. Es macht mir immer wieder sehr viel Spaß!

Andreas Schlachter, den ich über Facebook kennengelernt habe, hat diese Fotos von uns gemacht.

 

 

 

 

Oktober 2013 : Wieder Trassensanierung

Die Trassensanierung ist weiterhin im Plan und bleibt laut Regio Bregenzerwald im Budget und wird früher fertig. Die Strecke von Egg bis Lingenau-Hittisau soll schon in einigen Wochen frei gegeben werden.

Ein Artikel findet man dazu unter Bregenzerwald - News und zwar hier:

http://www.bregenzerwald-news.at/?p=27055

 

August 2013 : Neuestes von der Trasse

Die Arbeiten gehen weiter. Anbei wieder ein paar aktuelle Fotos.

Das ist die Brücke über den Bommerngraben, jetzt schon teilweise saniert. Die alte Brücke war nicht mehr zu retten, die neue scheint ziemlich stabil zu sein! Das Foto stammt von Andreas Schlachter.

 

Die Weissachbrücke ist jetzt saniert. Alles komplett neu gemalt und im perfektem Zustand.

 

 

Das ist die Stelle bei km 21,6, wo die Trasse schon vor Jahren komplett in die Ach abgerutscht war. Die Mauer wurde wirklich von unten komplett neu aufgebaut und zwar ganz rechts, wo die großen Steine sind.

 

Und so schaut die Stelle von oben aus. Alles komplett neu!

 

Teilweise wurden alte Mauern wieder repariert. So schaut die Trasse echt super aus!

 

Das ist die Stelle bei km 20,9. Echt schön.

 

Juli 2013 : Und weiter geht's mit den Bauarbeiten

Anbei ein Foto von Andreas Schlachter. Die Brücke beim Bommerngraben wird gerade saniert.

 

Juni 2013 : Wieder Schäden durch Hochwasser / Die Bauarbeiten zwischen Egg und Doren gehen weiter

In den letzten 2 Wochen gab es wieder sehr viele Schäden auf der ehemaligen Bahntrasse durch Hochwasser und Muren. Vor allem im Abschnitt Kennelbach-Doren ist der Zustand inzwischen sehr schlecht.

Hauptgrund dafür ist einfach, dass an der Trasse keine Instandhaltung mehr durchgeführt wird (wen wundert's): Vor allem alte, große Bäume lösen sich durch die starke Durchwässerung des Erdreiches und reissen viel Erde mit. Die fallen dann auf die Trasse. Auch die vielen Bäche suchen sich immer neue Wege, weil die Durchlässe nicht mehr gepflegt werden.

Die nachfolgenden Fotos stammen alle von Andreas Schlachter.

Rutsch ca. bei km 6,4. Die Trasse wurde hier von zwei Muren verschüttet.

 

Dieser Fetzenhaufen ist die abgedeckte Weissachbrücke. Diese wurde ja, wie unten schon berichtet eingerüstet zum Sandstrahlen. Das abfliessende Material sollte aufgefangen werden. Aber das Gerüst unter der Brücke wurde vom Hochwasser komplett weggerissen......

 

Hier eine andere Stelle, am Egger Vidadukt. da wird eine Schicht aufbetoniert, damit die Brücke ENDLICH Dicht ist........

 

Und so schaut das mit der fertigen Betonschicht aus! Echt Super!

 

Mai 2013 : An der Bahntrasse im Achtal wird weiter gearbeitet

Die Bauarbeiten an der alten Bahntrasse im Achtal zwischen Egg und Doren laufen auf Hochtouren. Inzwischen wurde mit der Restaurierung der Stahlbrücke über die Weissachbrücke begonnen. Andreas Schlachter hat mir dafür das nachfolgende Foto zur Verfügung gestellt. Da geht wirklich was vorwärts !

Hier auch noch ein weiteres Bild von Andreas vom ehemaligen Bahnhof Langenegg-Krumbach. Dort wurden ja, wie berichtet und anderem ganze Mauern komplett neu gebaut, siehe auf dem Bild unten links.

 

 

April 2013 : Die 2091 kommt von der Revision zurück

Die 2091.08 des Bregenzerwaldbahn Museumsbahn - Vereins war zur Revision in der Schweiz. Vor einigen Tagen kam sie zurück nach Österreich. Hari Huseinovic hat mir dazu einige Fotos zur Verfügung gestellt.

Die Lok ist hier am Zollamt in Höchst.

 

 

 

24. April 2013 : 30.000 Besucher meiner Seite

In diesen Tagen war der 30.000 Besuch meiner Seite. Vielen Dank an alle, die sich für die Geschichte der Bregenzerwaldbahn interessieren.

 

10. April 2013 : Die Bauarbeiten schreiten voran

Die Bauarbeiten an der ehemaligen Bahntrasse zwischen Egg und Doren schreiten voran. Verschiedenste Bahnbauten wurden ausgebessert und repariert. Der Weg wurde ausgeholzt und Steinschlagsicherungen wurden angebracht.

Hier ist ein Foto von der Einfahrt in den ehemaligen Bahnhof Langenegg-Krumbach. Am Ende des Pfeiles im Bild wurde eine Mauer komplett neu aufgebaut.

Die Bauarbeiten werden über den Sommer fortgesetzt.

 

9. Jänner 2013 : Vor 30 Jahren fuhr der letzte Zug

Am 9. Jänner ist es 30 Jahre her, dass der definitiv letzte offizielle Zug auf der Bregenzerwaldbahn gefahren ist. Am 10. Jänner 1983 wurde der noch verbliebene Verkehr zwischen Kennelbach und Bregenz aufgrund von Kanalarbeiten im Bereich des Bahnhofes Bregenz eingestellt.

Die Arbeiten sollten nach 6 Wochen beendet sein, der Verkehr auf der Strecke wurde aber nie mehr aufgenommen. Die an der Baustelle entfernten Gleise wurden nicht mehr eingesetzt.

Im Buch von Markus Ranbanser / Martin Hebenstreit kann man nachlesen (Zitat) : "Der letzte Zug der Bregenzerwaldbahn war der Leerpersonenzug 36447 am 9. Jänner 1983. Mit diesem Zug wurde die Garnitur des letzten Regionalzuges 5916 von Bregenz nach Vorkloster überstellt".

 

18. Dezember 2012 : Mein Facebook Auftritt ist öffentlich

Ich habe im Facebook bekanntlich einen Ableger meiner Homepage eingerichtet. Diesen erreicht man unter:

www.facebook.com/bregenzerwaldbahn.frueher.heute.

Auch wenn man kein Mitglied bei Facebook ist, kann man dort alle Inhalte anschauen, weil sie öffentlich sind.

 

18. November 2012 : Zwischen Langenegg und Egg

Heute waren wir auf der Trasse zwischen Langengg und Egg unterwegs. Wir wollten uns anschauen, was für Bauarbeiten an der Trasse gemacht werden. Ja, es wurde gestartet. Ausgehend von Egg wurde die Trasse schon teilweise ausgeholzt, es wurden Drainagerohre verlegt, die Trasse teilweise neu befestigt und einige Rutschstellen saniert.

Hier wurde ein neuer Wasserdurchlass gebaut.

 

Eine große Rutschstelle wurde hier saniert und bergseitig Steine gelegt.

 

 

Die Steinmauer wurde vom Holz befreit, unten an der Mauer eine Drainageleitung verlegt.

 

Hier wurde die Trasse neu befestigt.

 

Diese Markierungen wurden alle 25m aufgestellt.

 

Kurz vor dem Bahnhof Langenegg wurde die Trasse bereits ausgeholzt.

 

31. Oktober 2012 : Ausflug mit dem Fahrrad

Mein Sohn Simon und ich haben bei recht kalten Temperaturen aber Sonneschein eine kleine Radtour unternommen. Von Egg ausgehend sind wir die Bahntrasse bis zur Sporenegg geradelt, um ein paar Fotos zu machen, die mir in meiner Sammlung noch gefehlt haben, denn den Streckenabschnitt von der Haltestelle Bezegg bis zum Bahnhof Schwarzenberg hatte ich noch nicht richtig dokumentiert. Ein paar neue "früher-heute" Beiträge wird es in nächster Zeit darum auch geben.

 

Simon an der ersten Weiche der Museumsbahn.

 

Der Bersbucher Wald. Diese Engstelle verhindert eine Weiterführung der Museumsbahn nach Andelsbuch.

 

Ortsteil Unterbach in Egg : Die ehemalige Bahntrasse hat perfekte, runde Kurven.

 

 

September 2012 : Die Bahntrassse wird jetzt saniert

Die Regio Bregenzerwald hat bekannt gegeben, dass nun damit begonnen wird, die Bahntrasse zwischen Egg und Doren zu sanieren. Die Bauarbeiten sollen noch im Oktober 2012 starten. Die Bahntrasse wird deswegen vermutlich ein Jahr lang gesperrt sein.

September 2012 : Bregenzerwaldbahn-frueher-heute im Facebook

Um die Popularität meiner Seite weiter zu erhöhen, habe ich jetzt auch im Facebook einen Ableger meiner Seite eröffnet ! Jetzt steht also nichts mehr im Wege, um die Seite im Facebook mit "gefällt mir" zu würdigen !

 

 

 

8. September 2012 : Treffen mit Werner Auinger

Am 8. September 2012 wanderte ich auf der Bahntrasse von Doren Richtung Kennelbach, zusammen mit meiner Frau Anja, meinem Sohn Simon und meiner Nachbarin Niki.

Ca. bei der Haltestelle Langen-Buch bei km 10,2 trafen wir Werner Auinger, der dort einen Wasserdurchlass ausgegraben hat. Wir setzen und dann auf das Fundament der ehemaligen Hängebrücke nach Buch, die Wener ausgeholt hat. Wir hatten Kuchen und Kaffee dabei und tauschten uns über die Bregenzerwaldbahn aus.

Siehe das Foto des Monats Juni 2012.

Simon, Niki, Werner Auinger und an der Haltestelle Langen-Buch.

 

Durchlass bei km 10,1 den Werner Auinger mit mehreren Stunden Arbeit wieder freigelegt hat.

 

11. Juli 2012 : Simon, Sarah, Anna und Tristan bei der BWB

Mein Sohn Simon und seine Cousinen Anna und Sarah sowie Cousin Tristan durften auf der Museumsbahn mit der Lok 2091.08 mitfahren.

 

 

 

Juli 2012 : Einigung bzgl. der Bahntrasse zwischen Egg und Doren

Die Regio Bregenzerwald hat sich nun mit der Bürgerinitiative auf eine gemeinsame Variante für die Erstellung des Radweges geeinigt. Ich zitiere hier einen veröffentlichten Text :

Weniger und niedrigere Geländer, reduzierte Rodungen, kreuzungsfreie Lösung bei der Motocross-Strecke

Die REGIO hat in den letzten Wochen mit Behörde, Experten und Gemeinden die Planung des Geh und Radweges auf der Bahntrasse zwischen Egg und Doren konkretisiert. Auch mit der BürgerInneninitiative „Für einen naturnahen Achtalweg“ und anderen VertreterInnen des Naturschutzes gab es mehrere Gespräche. Ergebnis: Das Projekt wird in verschiedenen Punkten naturverträglicher gestaltet, auch die Wirkung der Maßnahmen in der Landschaft wird optimiert.


Jetzt werden die Angebote für die Bauarbeiten auf dieser Basis eingeholt, Baubeginn ist im Herbst. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die REGIO Bregenzerwald gemeinsam mit dem Land und verschiedenen Experten die Planung für den Geh- und Radweg auf der Trasse der ehemaligen Bregenzerwaldbahn zwischen Egg und Doren konkretisiert.

Die Impulse und Kritikpunkte u.a. aus der Informationsveranstaltung im April in Langenegg und aus verschiedenen Gesprächen wurden dabei intensiv geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt. In die Abstimmung eingebunden waren u.a. die Gemeinden, Behördenvertreter und insbesondere die BürgerInneninitiative „ Für einen naturnahen Achtalweg“ sowie Hildegard Breiner, die Obfrau des Vorarlberger Naturschutzbundes und verschiedene Experten. Auf dieser Basis werden in den kommenden Wochen die Leistungen für die Bauarbeiten ausgeschrieben.

Sicherheit für Nutzer und Schonung von Natur und Landschaft

In wesentlichen Punkten konnte das Projekt so überarbeitet werden, dass trotz höherer Schonung von Natur und Landschaftbild technische Anforderungen erfüllt werden. Im neuen Plan sind etwa deutlich weniger Absturzsicherungen vorgesehen, an verschiedenen Stellen ersetzen optische Barrieren und Sturzräume das Geländer. Zusätzlich wird im freien Gelände die Höhe der Absturzsicherungen auf einen Meter reduziert. Die Geländerpfosten selbst werden mittels schonender Kernbohrung verankert.



Steinschlagschutz in adaptierter Form und weniger Rodungen

Die aus Sicherheitsgründen erforderlichen Steinschlagsicherungen werden so reduziert wie möglich gestaltet. Dazu werden überall dort die vorhandenen Holzbohlenwände saniert, wo sie ausreichend Schutz bieten. An einer anderen Stelle wird statt einem aufgestellten Sicherheitsnetz der kritische Felsbereich direkt „ eingepackt“ , das Netz ist damit kaum wahrnehmbar. Eine Verbesserung gab es auch bei den vorgesehenen Rodungen: Mauerflächen werden nur im unbedingt nötigen Ausmaß von zerstörendem Bewuchs befreit.

Kreuzungsfreie Lösung im Bereich des Motocross-Geländes in Egg


Beim Motocross-Gelände in Egg werden Trassenverlauf und Cross-Strecke praktisch getauscht, der Geh- und Radweg verläuft künftig am Ufer der Bregenzerach. Das Gelände wird so adaptiert, dass die Trennung optisch und praktisch gut funktionieren kann. Auf diese Weise ist ein kreuzungsfreier, gleichzeitiger Betrieb auf beiden Anlagen möglich. Gesonderte Bauwerke sind hierfür nicht erforderlich.

Sanierung Bahntrasse und Erhalt des Trassenbandes


Mit dem kombinierten Geh- und Radweg Egg-Doren sanieren und sichern REGIO und Gemeinden die ehemalige Trasse und damit den Zugang in das Achtal. Im Projekt werden die Bauwerke der ehemaligen Bregenzerwaldbahn – Mauern, Brücken, Durchlässe, Entwässerungsanlagen u.ä. – auf der 9.870 Meter langen Strecke zwischen Egg und Doren wieder instandgesetzt und soweit unbedingt nötig von zerstörendem Bewuchs befreit. Zusätzlich sind eine Kiesfahrbahn sowie
Absturz- und Steinschlagsicherungen vorgesehen. Die Gesamtkosten liegen bei 4 Mio. Euro, sie werden von der REGIO, von den Anrainergemeinden, dem Land und von INTERREG aufgebracht. Der Wegabschnitt ist Teil des grenzüberschreitenden Radrundweges Nagelfluhkette und damit eine der verbindenden Projektaktivitäten der Nagelfluhgemeinden.

Zitat Ende.

20. Mai 2012 : 20.000 Zugriffe auf meine Homepage !!

Am 20. Mai 2012 gab es den 20.000ten Zugriff auf meine Homepage. Ich hatte also innerhalb eines Jahres 10.000 Zugriffe, das sind über 25 Zugriffe pro Tag ! Ich glaube, ich kann zurecht stolz auf diese Zahl sein und bedanke mich recht herzlich bei allen. Mein Ziel, das die Bregenzerwaldbahn nicht vergessen wird, habe ich wohl erreicht.

 

April 2012 : Sanierung der Bahntrasse - Information der Bevölkerung

Am 20. April gab es am ehemaligen Bahnhof Langenegg - Krumbach eine Infoveranstaltung zur geplanten Trassensanierung. Dabei wurden unter anderem Beispiele vorgezeigt, wie der Steinschlagschutz aussehen soll bzw. die achseitig geplanten Absturzsicherungen.

Bergseitig sind ebenfalls Netze vorgesehen sowie Absturzsicherungen, die ähnlich ausschauen wie die alten Verbauungen mit den Schwellen.

 

Die geplanten Absturzsicherungen zur Ach hin sollen so ausschauen.

 

In der zwischenzeit ist auf die ehemalige Trasse im Bereich des km 10,0 (zwischen Rotachtunnel und Rickenbachtunnel) wieder ein massiver Rutsch abgegangen. Werner Auinger hat mir dazu das nachfolgende Foto geschickt. Die Zerstörung der Trasse in diesem Bereich in den letzten 3 Jahren ist einfach gewaltig.

Im Bereich des km 10.0 war die Trasse zwar stark verschlammt, aber so weit noch intakt. Nun ist dieser Felssturz abgegangen, der auch die Sicherungsmauer teilweise zerstört hat.

 

März 2012 : Steinschlag auf die Bahntrasse

Momentan gibt es eine große Diskussion in der Bregenzerwälder Bevölkerung bezüglich der geplanten Bauarbeiten an der Bahntrasse zwischen Doren und Egg. Für viele sind die Maßnahmen zu massiv, die Eingriffe in die Natur zu stark.

Die Umsetzung mit den Bauarbeiten wurden deshalb auch nicht gestartet. Stattdessen soll im kommenden Sommer ein umfassende Information der Bevölkerung erfolgen. Sehr genaue Informationen zum Projekt findet man auf der Homepage der Regio Bregenzerwald.

Nun gab es diese Woche einen massiven Felssturz in der Nähe des Kraftwerkes Alberschwende auf die Bahntrasse. Vermutlich sollte mit den Sanierungen nicht mehr zu lange gewartet werden.

 

 

Jänner 2012 : Werner Auinger schickt mir Winterfotos

Das ist die riesige Mauer bei km 6,4.

 

Km Stein 8,7 steht ganz einsam an der Strecke. Er weiss, das nie mehr ein Zug kommt.

 

Dezember 2011 : Aktuelle Fotos von dem Trassenabschnitt Kennelbach - Rickenbachtunnel

Herr Auinger aus Kennelbach hat mir in der letzten Zeit mehrere Mails mit Fotos geschickt. Er "pflegt" die Trasse zwischen Kennelbach und dem Rickenbachtunnel : Er holzt dort aus, damit die Trasse noch länger begehbar bleibt. Das ist eine wirklich tolle Sache. Unten sieht man ein Foto von Herrn Auinger, er ist immer mit der Baumschere unterwegs.

Und die Säge ist immer dabei, um herumliegendes Holz zu entfernen.

Auch Gräben hebt Herr Auinger aus, damit das Wasser wieder sinnvoll fliesst..........

 

Auch Herr Jürgen Göbel, der mir schon des öfteren Fotos zur Verfügung gestellt hat, hat mir ein aktuelles Foto der Rutschungen nach dem Rickenbachtunnel geschickt.

 

2. Dezember 2011 : Die Sanierung der Bahntrasse bringt große Diskussionen

Die Wogen gehen hoch in Leserbriefen der lokalen Zeitung "Vorarlberger Nachrichten" bzgl. der geplanten Sanierung der Bahntrasse. Die Mehrzahl der Leserbriefe sieht die geplante Sanierung negativ, vor allem wegen der Kosten und der Eingriffe in die Natur.

Es gab zu dem Thema auch einen VN Stammtisch in Langenegg. Vor allem der Ausbau zum "Radweg" stellt in den Augen der Leute das Problem dar. Die Strecke muss dann nämlich mindestens auf eine Breite von 3m ausgebaut werden. Und nur wenn es ein "Radweg" ist, bekommt man auch die notwendigen Förderungen...

Viele Leute reden hier mit, obwohl sie selber nie an der Achtrasse waren......

Fakt ist : Ohne Sanierung zwischen Egg und Doren wird die Trasse dort auch in einigen Jahren unpassierbar sein.

 

24. Oktober 2011 : Die Bahntrasse zwischen Egg und Doren wird saniert !

Jetzt wurde es kommuniziert : Die Trasse zwischen Egg und dem ehemaligen Bahnhof Doren-Sulzberg wird saniert und abgesichert. Das bereits vor zwei Jahren angekündigte Projekt hat nun alle Behördenprozesse durchlaufen und wird nun umgesetzt. Die Auflagen der Behörden sind aber sehr streng, um den sensiblen Naturraum so gut als möglich im derzeitigen Zustand zu belassen und lediglich zu sichern und zu sanieren.

In den Vorarlberger Nachrichten wurde der folgende Artikel geöffnet. Klicken sie drauf, um eine vergrößerte Ansicht zu bekommen.

Ich begrüße diese Sache sehr ! Die Regio Bregenzerwald hat nun offiziell das Bekenntnis abgegeben, die Strecke erhalten zu wollen und auch für Fußgänger, Wanderer und Radfahrer wirklich sicher zu machen !

Zumindest für diesen Teil der Strecke macht das Sinn ! Wie man aus meinen Ausführungen unten erkennen kann, macht das für die Strecke von Doren Richtung Kennelbach leider keinen Sinn mehr oder wäre viel zu aufwendig. Dabei wäre es sicher toll, auch einen Tunnel auf der Strecke zu haben, aber immerhin wird so das desolate Egger Viadukt saniert.

Es gab auch kritische Stimmen wegen der Kosten. Aber die 4 Millionen Euro waren schon vor 2 Jahren als Summe klar. Es müssen auch viele Dinge gemacht werden. Das ist im Groben :

  • Sanierung der bergseitigen und flussseitigen Stützmauern
  • Errichtung und Erneuerung von Steinschlagsicherungen
  • Erstellung von Absturzsicherungen (flussseitig)
  • Instandsetzung von bestehenden Durchlässen
  • Sanierung von Brückenbauwerken
  • Verbauung von Uferböschungen

Weiters wurde mir von der Regio mitgeteilt, dass die Regio grundsätzlich bemüht ist, den Radweg möglichst naturnah umzusetzen. Die Wegoberfläche wird bekiest und nicht asphaltiert. Die erforderlichen Maßnahmen (z.B. Steinschlagschutz und Absturzsicherungen)ergeben sich zum großen Teil aus Auflagen der Behörden und dienen der Sicherheit der NutzerInnen.

Generell sehen die Naturschutzanwaltschaft und der Naturschutzbeauftragte des Landes das Projekt eher negativ. Dort steht unter anderem : es wird befürchtet, dass durch den Ausbau der Trasse generell dort mehr Besucher zu finden sind, die das Ökosystem stören. Ausserdem werden durch Hangsicherungen sowie Absturzsicherungen laut Gutachten große Trennwirkungen erzeugt. Auch die permanente zukünftige Instandhaltung der Strecke bewirkt eine dauerhafte Störung.

So dramatisch sehe ich das nicht, denn schon heute tummeln sich in diesem Bereich ständig viele Leute. Es gibt hier nur die Entscheidung ja oder nein. Nun sieht es nach "ja" aus, und dann muss man die Strecke sichern.

Mit der Umsetzung soll im kommenden Winter 2011/2012 begonnen werden. Ich werde darüber an dieser Stelle berichten.

 

2. Oktober 2011 : Wanderung zwischen Rotachtunnel und Rickenbachtunnel

Am Sonntag, dem 2.Oktober wanderte ich mit meiner Frau und meinem Sohn Simon auf der Bahntrasse im Achtal zwischen Doren und Rickenbachtunnel. Ich wollte mir ein Bild jener Schäden machen, die die starten Regenfälle im Sommer 2010 angerichetet hatten. Auf diesem Streckenabschnitt war ich zuletzt Mai 2009 unterwegs.

Als erstes mussten wir beim Rotachtunnel über die beschädigte Brücke in den Tunnel klettern (Bilder dazu siehe Bericht weiter unten vom 4. April 2011).

Was wir aber danach zu sehen bekamen, hat mich doch sehr erschreckt : Die Trasse ist in diesem Bereich durch Vermurungen nicht nur kaum mehr passierbar, sondern vor allem richtig gefährlich. Es gibt Murenabgänge, die man im Prinzip nicht mehr überklettern kann, weil sie ganz Steil in die Ach abfallen. Der Zustand der Trasse in diesem Bereich hat sich massiv verschlechtert, das Befahren mit einem Mountainbike ist vollkommen unmöglich.

Da war mal eine Bahntrasse. Man kann nur noch raten, wo. Die Stelle ist ca. bei km 11,5.

Viele ehemalige Durchlässe unter der Trasse sind über die Jahre komplett verstopft worden, diese Bäche fliessen nun über die Trasse und befördern so Geröll und Holz darauf.

 

Über solche Rutschstellen kann man nicht mehr drüber: Da rutscht dauernd Geröll nach. Diese Stelle ist bei km 9.9. Meine Familie lies ich hier zurück, ich ging noch weiter.

Da die Trasse hier kaum mehr passierbar ist, wächst Sie auch immer mehr zu. Teilweise ist da nur noch ein Trampelpfad vorhanden.

Hier ist die Trasse einfach nur noch ein Trampelpfad........

Es liegen komplette Bäume quer über die Trasse.

Trotzdem hatte ich auch ein paar "Erfolgserlebnisse". So fand ich im Dickicht unter anderem den km - Stein "10,0" und hab ihn auch gleich fotografiert.

Dafür fand ich diesen km-Stein, den ich selber noch nie gesehen hatte.........

Man kann jedenfalls nur jedem abraten, diesen Streckenteil zu begehen. Gerade vor dem Rickenbachtunnel ist das Begehen nahezu lebensgefährlich.

Es macht deshalb wohl auch auf Dauer keinen Sinn, den Streckenabschnitt zwischen Doren und Kennelbach je wieder herzurichten. Niemand würde für diese Kosten aufkommen. In so einem Flusstal wie hier ist es vollkommen unmöglich, einen Weg über 30 Jahre ohne Instandhaltung aufrecht zu erhalten. An sich ist die Sache aber auch sehr interessant, weil man hier erkennt, wie die Natur sich einen ehemaligen Verkehrsweg "zurückholt". Denn nicht zuletzt findet man in diesem Bereich besondere Pflanzen und Tiere (vor allem Frösche).

Das ist ein Bild vom Mai 2010 vor dem Rickenbachtunnel ..............

Und das ist die selbe Stelle am 2. Oktober 2011. Komplett verschüttet.

 

11. September 2011 : Mein Sohn Simon als Schaffner

Am 11. September durfte mein Sohn Simon zuerst auf der Uh 102 mitfahren. Anschliessend, beim 2. Zug war er dann als Schaffner unterwegs, zusammen mit Mitgliedern des Museumsvereins.

Simon vor der Uh 102.

 

Simon lässt sich vom Lokführer alles erklären.

 

 

Simon knipst die Fahrkarten.

 

Simon knipst, Schaffner Hans-Uelli kommt dahinter.

 

12. Juni 2011 : Einweihung eines behindertengerechten Waggons in Bezau

Am 12. Juni 2011 fand in Bezau die Einweihung eines behindertengerechten Waggons statt und ich war dabei vor Ort. Hier ein paar Aufnahmen. Ich fuhr mit dem Einweihungszug des neuen Waggons mit, diesmal wurde die Uh 102 eingesetzt. Mit dieser Lok fuhr ich das erste mal mit.

 

Die Uh 102 zog den Jubiläumszug mit dem neuen Waggon.

 

Der Zug hat eine Rampe, die auf und abgefahren werden kann. Im Waggon finden so mindestens 14 Rollstühle platz.

 

 

 

Die Uh 102 beim Wasserfassen in Bezau.

 

Die Uh 102 im Bahnhof Schwarzenberg nach dem Umsetzen mit dem Einweihungszug für den neuen Waggon.

 

Rückfahrt nach Bezau mit entsprechender Dampfentwicklung.

 

22. Mai 2011 : 10.000 Zugriffe auf meine Homepage

Am 22. Mai 2011 gab es den 10.000ten Zugriff auf meine Homepage. Ich möchte mich bei allen Leuten recht herzlich bedanken, die immer wieder mal auf meiner Homepage vorbei kommen. Also auch bei DIR ! Die 10.000 Zugriffe sind übrigens von unterschiedlichen IP Adressen.

4. April 2011 : Wanderung zum Rotachtunnel

Am 4. April 2011 unternahm ich eine Wanderung zum Rotachtunnel bei km 12,2, um mir mal selber ein Bild der Unterspülung der Brücke zu machen.

Der Rotachtunnel aus ca. 1 km Entfernung. Man erkennt die Absperrung, aber auch, dass die Brücke vom Niveau her nicht mehr zum Tunnel passt......

Die Brücke ist abgesperrt, der Wanderweg Richtung Kennelbach ist offiziell gesperrt.

Hier ein Blick von der Brücke auf den Tunnel.

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht :

Die Schlechte : Der Schaden ist weit größer als von mir angenommen. Das Widerlager vor dem Tunnel ist um mindestens einen Meter abgesackt.

Die Gute Nachricht : So schnell wird die Brücke wohl nicht in die Rotach fallen. Das Widerlager ist zwar stark abgesunken, trotzdem wird die Brücke darauf noch lange gut liegen : Der Massive Betonklotz wird nicht so schnell Richtung Ache bewegt werden.

Hier ein Blick auf das rechte Widerlager : Der Betonklotz ist ca. 1m abgerutscht. Das linke Widerlager war ja 1980 unterspült worden eine 2 monatige Unterbrechung der Strecke ausgelöst.

Aber : Die Brücke liegt auch auf dieser Seite noch gut auf, der Betonklotz wird wohl nicht so schnell weggespült.

 

26. März 2011 : Jahreshauptversammlung des Museumsvereins

Wie manche vielleicht wissen, bin ich ja seit ca. einem Jahr Mitglied im Verein Bregenzerwald Museumsbahn. Ich hatte ja wegen meiner Homepage Kontakt mit dem Verein geschlossen, dieser hat mich dann sofort "einverleibt". Nun betreue ich dort zusammen mit Jakob Bobleter den Internetauftritt.

Am Samstag, dem 26. März fand die Jahreshauptversammlung des Museumsvereins statt. Die letzte Saison war sehr erfolgreich. Alleine bei den Nikolausfahrten gab es über 6500 Fahrgäste bei 30 Fahrten, ich war ja ebenfalls wieder bei zwei Fahrten als Knecht Rupprecht dabei.

Erneut gab es im Jahr 2010 über 48.000 Fahrgäste.

Der Verein verfolgt schon seit Jahren als Ziel, die Strecke bis zum Stausee nach Andelsbuch zu verlängern, noch besser bis zum Bahnhof nach Andelsbuch. Aber leider ist der Status der Sache unverändert : Der Verein hat fertige Pläne in der Schublade, aber keinen Sponsor und noch keine Lobby. Ausserdem muss die Gemeinde Andelsbuch zuerst mal die Umfahrung "Bühel", ein Strassenprojekt über die Bühne bringen, bevor hier mit Unterstützung gerechnet werden kann.

Auch die Bemühungen des Vereins, die 2095.05 der Ybbstalbahn zu erwerben, sind derzeit auf Eis. Die Lokomotiven sind ja von der ÖBB in den Besitz des Landes Niederösterreich übergegangen. Das hat die Lage verkompliziert.

 

 

4. Oktober 2010 : Steinschlag auf der Wälderbahntrasse

Am 4. Oktober 2010 unternahm ich mit einem Teil meiner Arbeitskollegen eine Wanderung auf der Bregenzerwaldbahntrasse von Doren bis nach Egg. Das Wetter war sehr schön und kurz nach dem Kraftwerk Langenegg grillten wir an der Bregenzerache.

Nach der Subersachbrücke, ca. bei km 21,2 bekam ich von meiner Frau einen Anruf am Handy, die mit einem Teil der Gruppe bereits voraus gelaufen war. Sie berichtete mir, dass hinter Ihr ein riesiger Felsblock, in der größe von ca. 1 Kubikmeter auf die Trasse abgegangen war.

Vorsichtig passierte ich mit dem Rest der Gruppe die Stelle. Der Stein hatte eine alte Verbauung aus Schwellen, die aber alle noch in gutem Zustand waren, glatt durchschlagen. Mehrere weitere Steine befanden sich noch in Bäumen eingeklemmt oberhalb der Trasse. Vor lauter Schreck hatte ich vollkommen vergessen, den Stein zu fotografieren.

Ich berichtete davon der Regio Bregenzerwald, welche den Stein entfernen und die Stelle absichern ließ. An diesem Tag waren sehr viele Wanderer und Moutainbikefahrer unterwegs. Nicht auszudenken, was da alles passieren hätte können.

Meine Botschaft an dieser Stelle : Die Bahntrasse im Achtal ist gefährlich, das Betreten bekanntlich auf eigene Gefahr. Seien Sie deshalb immer wachsam, wenn sie sich dort aufhalten und halten Sie Augen und Ohren offen.

Dieses Foto habe ich im April 2013 von Andreas Schlachter bekommen. Er hatte den Stein damals zufällig fotografiert.

 

9. September 2010 : Ein Artikel im "Schaufenster Bregenzerwald"

Am Donnerstag dem 9. September 2010 erschien ein Artikel in der Zeitschrift "Schaufenster Bregenzerwald", welches eine Beilage der "Vorarlberger Nachrichten" ist. Den Artikel habe ich unten eingestellt.

Gleichzeitig kam der Bericht auch auf der Seite "Bregenzerwald-news.at". Ich hoffe auf diese Weise zu weiterem Material zu kommen. Es haben sich auch schon einige Leute gemeldet, was mich sehr gefreut hat.

 

August 2010 : Das Widerlager der Rotachbrücke ist weggebrochen

Durch die wieder mal sehr starken Regenfälle Ende Juli und Anfang August 2010 wurde das westseitige Widerlager der Rotachbrücke unterspült und ist dadurch ca. einen Meter abgesunken. Die Brücke ist somit nicht mehr eben vor dem Tunnel, die Trasse ist hier somit nicht mehr begehbar. Wenn nicht etwas unternommen wird, wird die Brücke beim nächsten Hochwasser in die Rotach fallen.

Vom Museumsverein habe ich dazu dieses Foto bekommen :

Ausserdem gibt es zumindest derzeit ein Foto von Hubert Cernenschek hier zu sehen. Ich hoffe, dass die Regio Bregenzerwald die Brücke wieder herrichtet.

 

3. Juli 2010 : Fahrt mit dem Dampfzug in Bezau

Am 3. Juli haben wir eine Zugfahrt mit der Dampflok U25 auf der Museumsbahn unternommen. Mein Vater erhielt von uns als Geburtstagsgeschenk eine Fahrt auf der Dampflok ! An diesem Tag war es sowieso schon so heiss, auf der Lok dann bis zu 60° Celsius.

Ich nutzte die Fahrt für ca. 250 Fotos von der Strecke, die ich ja bisher nicht dokumentiert hatte, was nun möglich ist.

 

Betriebsleiter Jakob Bobleter, mein Papa und meine Frau neben der U25.

Opa mit zwei seiner Enkel.

Fahrt nach Schwarzenberg

 

Dem Opa/Papa wurde es warm......

Die U25 beim Umsetzen in Schwarzenberg

 

26. Juni 2010 : Wanderung bei km 3,2

Am Samstag, dem 26. Juni habe ich mit meinem Sohn Simon eine kleine Wanderung gemacht, um einen ziemlich abgelegenen alten Streckenteil zu besuchen, bei dem ich noch nie war. Unter der A14, der Rheintalautobahn beim Weidachknoten war früher die Trasse der Bregenzerwaldbahn. Über den Schindlerkanal ist heute noch, direkt unter der Autobahn, eine Brücke vorhanden.

Im Jänner 1983 fuhr hier zum letzten mal ein Planzug über diese Brücke.

In der Hoffnung, dort irgend etwas interessantes zu entdecken, sind Simon und ich losgelaufen. Die Trasse geht sofort in den Wald, und ist an sich sehr gut erkennbar : Sie läuft auf einem Damm, den man im Wald gut erkennt. Ausserdem ist auch noch überall der grobe Bahnschotter sichtbar.

Allerdings wurden wir sonst enttäuscht : Es gibt nur extrem viel Dickicht, aber ansonsten fanden wir nichts interessantes, keinen Kilometerstein, keine Schrauben, gar nichts.

Zudem endete die Trasse dann am Ortsanfang von Kennelbach mitten in einem Garten. Dahinter ist die Trasse Richtung Fussballplatz Kennelbach überhaupt nicht mehr als solche erkennbar.

Irgendwo bei km 3,7 : Die Trasse ist auf einem Damm und somit gut erkennbar, aber sonst ist da gar nichts.....

Hier liegt noch Bahnschotter.

 

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